Vernetzung als Gestaltungsprinzip der "Digitalen Verwaltung" der föderalen Schweiz

eCH-BPM-Redaktion (Dezember 2016)

Vernetzung als Gestaltungsprinzip der "Digitalen Verwaltung" der föderalen Schweiz

Wie können Behörden unter Wahrung der föderalen Strukturen ihre Leistungen kundengerecht anbieten und verwaltungsübergreifend kooperieren? Das Modernisierungskonzept Vernetzte Verwaltung Schweiz beschreibt organisatorische Gestaltungsoptionen zur Umsetzung der Innovations- und Modernisierungsziele von E-Government Schweiz.

Die Vision einer Vernetzten Verwaltung Schweiz wurde im Auftrag des ISB (EFD) von Prof. Dr. Klaus Lenk (Universität Oldenburg), Prof. Dr. Tino Schuppan (E-Government Institut, Potsdam) und Marc Schaffroth (ISB/EFD) entwickelt und 2010 vom Verein eCH als eCH-0126 Rahmenkonzept Vernetzte Verwaltung Schweiz freigegeben.

In der 2. Auflage (2013) wurde das Fachdokument mit einer kurzen Management Version ergänzt (mit einem Vorwort von Dr. P. Grünenfelder, damaliger Staatsschreiber des Kt. AG). Die im Rahmenkonzept entwickelten Referenzmodelle zur Vernetzten Verwaltung Schweiz wurden 2014 als eCH-Standard verabschiedet (eCH-176 Referenzmodelle für eine „Vernetzte Verwaltung Schweiz“). Gestützt auf diese Basiskonzepte wurde (2016) das eCH-0177 Informationsmodell zur Geschäftsabwicklung in der Vernetzten Verwaltung Schweiz standardisiert.  

Vernetzte Vertriebsstrukturen: Das Kundenanliegen als Gestaltungsprinzip (eCH-0176) 

Vernetzte Leistungen und Prozesse: Durchgängige ebenenübergreifende Geschäftsprozesse (eCH-0176)  

Gesamtwirtschaftlichkeit durch Mehrfachnutzung (eCH-0176)