Wäre eine Verbindung mit externen Prozesseignern sinnvoll?

Anlässlich des letzten eCH-BPMN Workshops haben auch Vertreter aus der Wirtschaft teilgenommen. Ich frage mich nun, ob dieses Potential an Prozess-Wissen nicht auch für die öffentlichen Verwaltungen von Bedeutung sein könnten. Dies ganz im Sinne des E-Government Gedanken Government to Economy (G2E). Je mehr Kontakte zwischen Verwaltungen und der Wirtschaft (und Verso) elektronische laufen und damit weniger Hürden bestehen könnte die Zusammenarbeit effizienter gestaltet werden. Ein gutes Beispiel dafür sind die bereits heute teilweise automatisierten Prozesse im Baubereich.

Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, die Plattform und die Gremien für Prozessspezialistinnen und -spezialisten der Wirtschaft zu öffnen. Der Gewinn würde für beide Seiten sicherlich gross sein.


Antworten(1)
Erfahrungsaustausch mit Privatwirtschaft ist erwünscht!

Gespeichert von Marc Schaffroth am Mi, 14/12/2016 - 16:35

Zwar ist die Prozessplattform auf die öffentliche Verwaltung ausgerichtet - der Austausch mit und unter den Prozessfachleuten der Privatwirtschaft auf eCH-BPM ist allerdings erwünscht. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele Prozesse der Privatwirtschaft direkt mit Prozessen der öffentlichen Verwaltung verknüpft sind (Bewilligungen etc.). Das bessere Verständnis dieser Prozesse würde es uns erlauben, z.B. "Bürokratieschlaufen" auf der Seite der Verwaltung besser und schneller zu erkennen, d.h. abzubauen.

Weiter erfreuen sich die eCH-BPMN-Modellierungskonventionen (eCH-0158) auch in der Privatwirtschaft an Bekanntheit und Beliebtheit. Schön zu sehen, dass Ergebnisse von eCH auch ausserhalb von E-Government Anerkennung finden.

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