Diskussion: Inter-föderales Kooperationsmodell für die Digitale Verwaltung Schweiz

eCH-BPM Redaktion (März 2018)

Interföderales Kooperationsmodell für die Digitale Verwaltung Schweiz (Einladung zur Diskussion)

Am diesjährigen Swiss E-Government-Forum «Verwaltung - Im Prozess zur Digitale Transformation» haben eCH-Autoren am Thementag «Vision, Strategie und Organisationsentwicklung» (6. März) die Kernaussagen des eCH-Rahmenkonzepts «Vernetzte Verwaltung Schweiz» zur Gestaltung der behördenübergreifenden Kooperation vorgestellt. Das partizipative, dezentral steuerbare sowie technologieneutrale Zusammenarbeitsmodell setzt das Zuständigkeitsprinzip um und gewährleistet die föderalen Rahmenbedingungen. Ein eCH-White-Paper unter dem Arbeitstitel «Behördenübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke in der Digitalen Verwaltung der Schweiz» ist in Vorbereitung und soll Mitte Jahr für die öffentliche Diskussion über die organisatorischen Gestaltungsziele der «Digitalen Transformation» der Verwaltung zur Verfügung stehen.

 

 

Kommentare

"Die Formen der Zusammenarbeit über bisherige Strukturen hinweg, wie im Standard eCH-0126 Rahmenkonzept «Vernetzte Verwaltung Schweiz» beschrieben, müssen zur Selbstverständlichkeit werden. Dieses Rahmenkonzept bildet das Grundlagendokument zur Verwaltungsmodernisierung in der föderalen Schweiz.Es wird aufgezeigt, wie die Modernisierungsziele der « E-Government-Strategie Schweiz» – administrative Entlastung der Unternehmen und Privatpersonen, Produktivität und Gesamtwirtschaftlichkeit – durch die organisationsübergreifende Vernetzung von Leistungen und Prozessen erreicht werden können." 

 

Das föderale Kooperationsmodell von eCH für die „Digitale Verwaltung“ der Schweiz - es wird im eCH-0126 Rahmenkonzept «Vernetzte Verwaltung Schweiz» ausführlich erörtert - versteht sich als ein innovativer organisatorischer Gestaltungsvorschlag zur Umsetzung der Modernisierungsziele der Strategie «Digitale Schweiz» und der «E-Government Strategie Schweiz».

Der partizipative, dezentral umsetzbare sowie technologieneutrale Ansatz berücksichtigt die föderalen Besonderheiten der Schweiz und scheint daher geradezu prädestiniert, als gemeinsame Verständigungsbasis der Kommunen, Kantonen und Bundesstellen bei der Erneuerung der „E-Government Strategie Schweiz“ zu dienen.