Was trägt eine «vernetzte Verwaltung» dazu bei, dass E-Government selbstverständlich wird?

Thomas Schärli, schärli share, eCH-Mitglied (Februar 2016) 

Was trägt die Vision der «Vernetzten Verwaltung» dazu bei, dass E-Government selbstverständlich wird?

Eigentlich ist mit dem eCH-Rahmenkonzept "Vernetzte Verwaltung Schweiz" schon fast alles da, was es braucht, um die Vision einer Vernetzten Verwaltung umzusetzen.

Und doch scheitern einfachste erste Schritte immer wieder an mangelnden Vorzeigebeispielen sowie an der Schwierigkeit, die dafür nötigen (vergleichsweise bescheidenen) finanziellen Mittel  aufzutreiben. Zu gleicher Zeit werden nach wie vor Millionen für "Silo-Projekte" ausgegeben. An Geld fehlt es also trotz allem nicht. Woran denn sonst?

In der Januar-Ausgabe der "eGov Präsenz 1/2016"  habe ich versucht, die Erfolgsaussichten der genannten Vision auszuloten. Trotz der offenkundigen Schwierigkeit, die zahlreichen, zurzeit noch mehrheitlich unverbundenen Baustellen in ihrem Gesamtzusammenhang verständlich und attraktiv zu machen, sehe ich weit und breit keinen damit konkurrierenden Alternativ-Ansatz.

Den Behörden auf allen drei Verwaltungsebenen bleibt also die Wahl zwischen den Szenarien,

  • den zurzeit stattfindenden Wandel auszusitzen oder
  • in vielen kleinen Schritten das Mosaik der vorhandenen Steine beharrlich zusammenzusetzen.

Jede/r muss sich wohl selbst entscheiden, welchem der beiden Wege sie/er den Vorzug geben will.

Links: